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Abfall- und Recyclingtechnik

Sekundärressourcen nutzbar machen, Klimaschutz und Energiequellen

Der VDMA Fachverband Abfall- und Recyclingtechnik betreut eine der ältesten Brachen der Welt. Doch die Welt ist im Wandel. Ging es früher in erster Linie um die Beseitigung unerwünschter Restmaterialien, so führte ein neues Umweltverständnis, beschränkte Rohstoffvorkommen, steigende Rohstoffpreise und politische Abhängigkeiten einiger Rohstofflieferanten zu einem Umdenken. Im Laufe der letzten 30 Jahre hat sich die Abfallwirtschaft – zumindest in Europa – zu einer Kreislaufwirtschaft entwickelt. Heute wird die Branche auch als Sekundärrohstoffwirtschaft verstanden.

Sekundärressourcen

Eisen- und Nichteisenmetalle, Papier, Holz, Kunststoffe oder seltene Erden sind Materialien, die mit modernen Technologien aus Abfall zurückgewonnen werden. Die Staaten der Europäischen Union sind bei den Recyclingquoten dank Abfall- und Recyclingtechnik führend. Die Quote für Papier liegt bei knapp 70 Prozent. Heute schon werden 13 Prozent des Rohstoffbedarfs der deutschen Industrie mittels Sekundärressourcen gedeckt. Allen voran metallische Materialien.

Klimaschutz

Abfall- und Recyclingtechnik trägt in vielerlei Hinsicht zum Klimaschutz bei. Auf der einen Seite wird durch die Gewinnung von Sekundärressourcen und deren Verwendung weniger CO2 ausgestoßen, auf der anderen Seite wird durch die umweltgerechte Entsorgung von Kühlgeräten oder den Betrieb von Deponien nach Stand der Technik die Emission von Methan vermieden.
Kunststoffe – mit Ausnahme von biobasierten – werden aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt. Das Recycling und ggf. die energetische Verwertung sind technisch ausgereifte Möglichkeiten, nachhaltig zu wirtschaften. Die Verwendung von einer Tonne rezykliertem Kunststoff spart 2,5 t CO2 und schont zusätzlich vorhandene Erdölreserven.
Besonders Kühlgeräte haben aufgrund der enthaltenen Treibmittel bei unsachgemäßer Entsorgung ein hohes Klimaschädigungspotential. Alleine die sachgemäße Behandlung eines Kühlschrankes vermeidet 2.000 t CO2-Emissionen. Darüber hinaus hilft das Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten, wertvolle Sekundärrohstoffe – wie Kunststoffe oder Metalle – zu gewinnen.

Energiequellen

Regenerative Energiequellen sind in aller Munde. Ein Teil hiervon sind waste-to-energy-Anlagen der Abfallwirtschaft, allen voran Biogas- und Deponiegasanlagen oder auch Müllverbrennungsanlagen. Ergänzt wird das Portfolio durch Anlagen zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen. Die Ersatzbrennstoffe werden häufig in der Zementindustrie eingesetzt.
Das Intelligente an waste-to-energy ist, Abfall entsteht immer und kann so sinnvoll und klimaneutral als Energiequelle genutzt werden.

Mehr erfahren unter: www.vdma.org/waste


Thermoprozesstechnik

Nachhaltigkeit im Kontext von Industrieöfen

Thermoprozessanlagen, umgangssprachlich bekannt als Industrieöfen, sind für zahlreiche Gebiete eine unverzichtbare Schlüsseltechnologie. Sie kommen bei Automobilherstellern genauso zum Einsatz wie im Maschinenbau, bei Gießereien oder der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Verfahrensbedingt gehören Industrieöfen zu den größten industriellen Energieverbrauchern. In Deutschland beträgt ihr Anteil am Gesamtenergiebedarf der Industrie fast 40 Prozent und entspricht damit etwa dem Jahresverbrauch von rund 14 Millionen Privathaushalten.

Maximale Energieeffizienz ist vor diesem Hintergrund eine mehr als berechtigte Forderung – für die Ofenbauer aber kein neues Thema. Seit Jahrzehnten treiben sie die Senkung des Energiebedarfs ihrer Produkte erfolgreich voran. Das Resultat: Moderne Anlagen sind bereits bis zu 30% sparsamer als alte Industrieöfen. Und selbst bei neuen Anlagen lassen sich mit optimierten Konzepten zum Teil noch bis zu 15% Energieersparnis heraus holen.

Auch in Zukunft wird die Branche mit neuen Lösungen für geringeren Energiebedarf, weniger Emissionen und noch höheren Sicherheitsstandards aufwarten. Neben der heute schon gängigen Mehrfachnutzung von Energie und Wasser werden dabei unter anderem die Entwicklung neuer Brennertypen und die ganzheitliche energetische Betrachtung von Fertigungsstätten und Öfen im Fokus stehen.


Hütten- und Walzwerkeinrichtungen

Vorsprung durch innovative Anlagentechnik

Ohne Metalle, allen voran Stahl und Aluminium, läuft nichts. Kein Auto, kein Fernseher, keine Waschmaschine. Heute gibt es über 2.500 Stahlsorten. Darunter einige, die manch nachhaltige Technologien überhaupt erst möglich machen. Leistungsfähige Windkraftanlagen zum Beispiel. Verbrennungskraftwerke mit hohem Wirkungsgrad oder leichtere und dadurch sparsamere Fahrzeuge.

Die Hersteller von Hütten- und Walzwerken treiben nachhaltige Lösungen aber auch an anderen Fronten voran. Beispiele sind automatisierte Prozesse bei der Stahlproduktion, die spürbar Energie sparen. Oder neue Verfahren in der Aluminiumherstellung, die sehr geringe Materialstärken erlauben und so wertvolle Ressourcen schonen.

Metallurgische Anlagen wurden in den vergangenen Jahren immer umweltverträglicher. Ob es um Emissionswerte, Wasserreinhaltung, Abfallreduzierung oder Recycling geht: Auf allen Gebieten wurden deutliche Verbesserungen erzielt. Die Branche hat die Weichen erfolgreich in Richtung Nachhaltigkeit gestellt und wird auch in Zukunft ihrer Verantwortung für Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft Rechnung tragen.


Glastechnik

Innovative Technologien für einen nachhaltigen Qualitäts-Werkstoff

Die Glasmaschinenindustrie ist eine der energieintensivsten Branchen der Welt. Der Begriff Nachhaltigkeit fällt in ihrem Zusammenhang bisher noch wenig. Dabei ist Glas an sich ein nachhaltiger Werkstoff, der sein Können in Zeiten knapper Ressourcen und steigender Umweltbelastungen immer mehr unter Beweis stellt, zum Beispiel als hochwertiges Wärmedämmglas oder als High-Tech Glas in Photovoltaik- oder Solarthermieanwendungen. Auch seine Recyclingquote ist unschlagbar. Dass das so ist, dafür sorgt der Maschinen- und Anlagenbau.

Von der Gemengeaufbereitung und dem Mischprozess über die Glasschmelze und den Formgebungsprozess bis hin zu weiteren Bearbeitung und Veredelung werden nachhaltige Technologien bereitgestellt und stetig weiterentwickelt. Allein der Energieverbrauch für die Herstellung einer Tonne Glas wurde in den zurückliegenden 80 Jahren um etwa 75 Prozent reduziert. Neue Ofentechniken sowie Filter- und Wasseraufbereitungsanlagen werden die Umweltbelastung weiter vermindern und in Kombination mit immer effizienteren Antrieben den Energieverbrauch zusätzlich minimieren. Hinzu kommen innovative Bearbeitungsmethoden für verschiedenste Anwendungsfelder sowie neue Recyclingtechniken im Bereich der solaren Anwendungen.

So werden dank innovativer Technologien Ressourcen und die Umwelt geschont, Energie gespart und damit die Lebensqualität insgesamt verbessert. 
Glasmaschinentechnologie unter dem Dach von Blue Competence steht darüber hinaus für stabile Produktionsprozesse und eine hohe Qualität des Endproduktes. Das nützt sowohl dem Glashersteller als auch dem Endverbraucher, egal ob er Flach-, Isolier-, Solar-, Hohl- oder Spezialglas benötigt.


Rohmaterialeinsparung mit WASTECONTROL

Ein einzigartiges Werkzeug zur Einsparung von Rohstoffen durch die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Putzerei

Die Herausforderung im Sinne der Nachhaltigkeit:

Fasern gehören ins Garn und nicht in den Abfall. Die Kosten für den Rohstoff sind die größte Position in einer Garnpreiskalkulation. Rohstoffeinsparungen sind somit die beste Möglichkeit, Kosteneinsparungen zu realisieren.

Die Ausgangssituation:

Ein Reiniger sollte in der Lage sein, einen bestmöglichen Reinigungsgrad zu erreichen ohne zu viele Fasern über den Abfall zu verlieren. Dieses bedeutet, dass alle Einstellungen exakt auf das Rohmaterial abgestimmt sind. Das ist die Aufgabe von WASTECONTROL.

Die Lösung:

WASTECONTROL ist ein optischer Sensor, der die Zusammensetzung des Abfalls ermittelt.
Der Sensor misst, wie viele Fasern und wie viele Schmutzpartikel sich im Abfall befinden. Der Messvorgang startet mit geschlossenen Reinigungselementen. Dann werden die Leitflügel langsam aufgefahren. Die Reinigung verbessert sich. Ab einem bestimmten Punkt erfolgt aber eine zu hohe Faserausscheidung. Damit ist klar, dass der optimale Arbeitspunkt für diesen Rohstoff und für diese Reinigungselement kurz vor diesem Punkt ist.

Nachhaltige Stärken:

Mit WASTECONTROL lässt sich ein doppelter Vorteil erreichen:

  • Verringerung der absoluten Abfallmenge
  • Höherer Reinigungsgrad

Die Erfahrung zeigt, dass es möglich ist, mit WASTECONTROL 0,5% oder mehr Abfall einzusparen.

Eine Spinnerei mit 10.000t pro Jahr Kapazität kann so zwischen 62.000,- und 90.000,- US$ einsparen.

Einfache Einstellung und problemloser Betrieb
Zusätzlich ist es möglich unter drei vorgegebenen Einstellungs-empfehlungen für die Leitflügel zu wählen. Dem Bediener stehen zur Verfügung:

  • Höchste Wirtschaftlichkeit = "Economy"
  • Höchste Qualität = "Intensity"
  • Standard = "Balance"

Die Standardeinstellung bedeutet ein bewährter Kompromiss zwischen der Wirtschaftlichkeit (geringster Abfall) und dem Reinigungsgrad (Restschmutzgehalt).

Kurzprofil des Unternehmens:

Name: Trützschler GmbH & Co. KG
Hauptsitz: Mönchengladbach, Deutschland
Gründungsjahr: 1888
Mitarbeiter: 2500
Lösungen:

  • Faservorbereitungsanlagen für die Spinnerei
  • Schlüsselfertige Nonwovenslinien
  • Karden- und Krempelgarnituren

Internationalität: Deutschland, China, Indien, USA, Brasilien


Holzbe- und -verarbeitungsmaschinen

Effizienz für den nachwachsenden Rohstoff

 

Holz ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff und bei verantwortlicher Bewirtschaftung in hohem Maße umweltfreundlich und nachhaltig – der Begriff „Nachhaltigkeit" stammt übrigens aus der deutschen Forstwirtschaft.

Dabei gilt auch in die Holzverarbeitung, dass durch moderne Produktionsverfahren in der gesamten Prozesskette in erheblichem Umfang die eingesetzten Ressourcen, Energie und damit auch Kosten reduziert werden können, um die Umweltbilanz der Endprodukte zu optimieren. Die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungs-maschinen und –anlagen sind weltweit anerkannte Technologieführer und entwickeln Verfahren, die

  • Produktionsabfälle und Emissionen vermindern
  • Reste und fehlerhafte Holzsortimente nutzen
  • beim Zerspanen, Pressen und Beschichten Material und Energie sparen
  • schöne, individuelle und nachhaltig zu nutzende Produkte aus Holz schaffen.

 

Beispiele sind intelligente Schnittverfahren in der Sägewerkstechnologie, die das Maximum aus jedem Stamm holen, oder optimierte Plattenstrukturen und Beleimungsmethoden bei der Herstellung von Holzwerkstoffen, die jährlich tausende von Kubikmetern Holz und Leim sparen. Möbel aus Leichtbauplatten oder keilgezinkten Massivholzplatten, die industrielle Verarbeitung lösemittelfreier Lacke bei der Oberflächenbeschichtung, der Einsatz von Engineered Wood Products im Hochbau – diese und viele andere Innovationen ermöglichen schon heute ein sehr hohes Niveau an Nachhaltigkeit im Bereich Wohnen und Einrichten. Dank effizienter Maschinen und Anlagen hat Holz eine große Zukunft.

www.vdma.org/holz

Jetzt Flyer downloaden: Blue-Competence-Flyer zur LIGNA


Kunststoff- und Gummimaschinen

Zukunftstechnologien für nachhaltige Lebensqualität

Die innovativen Technologien des Kunststoff- und Gummimaschinenbaus machen es möglich, die Herausforderungen moderner urbaner Lebensformen wie Mobilität, Infrastruktur oder Versorgung vor dem Hintergrund immer knapper und teurer werdender Ressourcen zu meistern. Sie tragen damit essentiell zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Mit effizienten Fertigungsprozessen und intelligenten Endprodukten steht die Branche für alle Aspekte der Nachhaltigkeit.

Energie- und Ressourceneffizienz bei der Kunststoffverarbeitung

Energieeffizienz hat im Kunststoff- und Gummimaschinenbau traditionell einen hohen Stellenwert. Allein in den letzten 20 Jahren hat sich die Produktionsleistung nahezu verdoppelt, der spezifische Energieverbrauch ging dabei um 30 Prozent zurück.

Bis zum Jahr 2020 wird eine Reduktion des maschinenspezifischen Energieverbrauchs um weitere 20 Prozent erwartet. Wichtigste Rolle spielt dabei die Entwicklung der Verfahrenstechnik. Der vermehrte Einsatz von neuer, energieeffizienter Technologie in Verbindung mit neuen Antriebskonzepten, die weitere Steigerung der Produktivität von Anlagen und Fertigungsprozessen sowie die Integration von einzelnen Prozessschritten zu neuen Verfahren und konsequentes Energie-Monitoring zum Auffinden energetischer Schwachstellen leisten dabei den wesentlichen Beitrag.

Der effiziente Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Kunststoff steht ebenfalls im Focus: Erreicht wird er durch Materialeinsparung am Endprodukt aufgrund verbesserter Verfahren und Materialeigenschaften oder durch Recycling von Fertigungsabfällen und Altkunststoffen.

Beispiele für nachhaltige Anwendungen von Kunststoffprodukten

  • Leichtbau-Komponenten im Automobilbau helfen Treibstoff zu sparen und damit, den CO2-Ausstoß zu verringern.
  • Wirksame Gebäudeisolierung aus PU-Schaum senkt Heizkosten oder bietet Schutz vor Hitze und Lärm.
  • Effizienter Ackerbau durch Einsatz von Erntefolien oder Bewässerungssystemen ermöglicht größere Ernteerträge.
  • Kunststoffverpackungen halten die Lebensmittel auch bei langen Transportwegen frisch, Hygienestandards können eingehalten werden.

Jetzt Flyer downloaden: Energie- und Ressourceneffizienz:
FAKUMA 2012 – Kompetenzpartner

Sehen Sie auch unseren aktuellen Branchenfilm zu Blue Competence:
„Weniger Energie – mehr Wirkung:
Energieeffizienz bei Kunststoff- und Gummimaschinen"

oder unser Expertengespräch auf Kunstoffe TV:

Blue Competence und Recycling

 


 


Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik

Innovativ, effizient, sicher

Hersteller von Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik denken langfristig, erkennen
Trends frühzeitig und setzen sie aktiv in nachhaltige Lösungen um. Monetäre Einsparungen,
die sich durch effiziente Maschinen und Anlagen erzielen lassen, können wiederum in die Forschung und Entwicklung investiert werden.

Lebensqualität verbessern

 Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik sorgen in vielen Bereichen für eine verbesserte Lebensqualität. Angefangen bei der sterilen Verpackung von Lebensmitteln nach hygienischen Standards über die Wasseraufbereitung durch Belüftung im Klärbecken bis hin zu medizinischen Anwendungen, z. B. in der Tumorbehandlung. Nicht zuletzt ermöglichen innovative Technologien auch bei vielen industriellen Prozessen wie dem Laserschneiden eine Qualitätssteigerung bzw. höhere Präzision.

Effizienz erhöhen und Emissionen verringern

 Sowohl in der Planungs- als auch in der Betriebsphase von Anlagen lassen sich Energieverbräuche und Emissionen senken. Die vielfältigen Einsparpotenziale,  die sich hier eröffnen, werden von den Herstellern der Kompressoren sowie denen der Druckluft- und Vakuumtechnik erkannt und genutzt: Beispielsweise durch die punktgenaue Auslegung einer Anlage auf den konkreten Anwendungsfall, durch Leckagereduzierung oder die Umwälzung und Rückführung von Gasen mit Hilfe effizienter Rückgewinnungssysteme.

Lebenszykluskosten minimieren

 Entscheidungsgrundlage für Investitionen sind nicht mehr allein die Anschaffungskosten, der Blick auf die Kosten während der gesamten Lebensdauer einer Anlage wird immer wichtiger. Im Fokus stehen hier vor allem die Ausgaben, die der Energieverbrauch verursacht. Aber auch der Wartungsaufwand sowie die Entsorgung und Wiederaufbereitung der eingesetzten Materialien zu wiederverwertbaren Rohstoffen finden hier Berücksichtigung.

Hier geht's zum Blue Competence Flyer "Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik für mehr Nachhaltigkeit"


Intralogistik

Innovative nachhaltige Logistiklösungen

Ein Buch, ein Fön, das Ostergeschenk. Geschafft, die Online-Bestellung ist erledigt. Und oft schon Stunden später auf dem Weg zu uns, den Kunden. Möglich wird das durch immer bessere unternehmensinterne Logistiksysteme im Versandhandel. Dies ist eines von vielen Beispielen dafür, was moderne Intralogistik heute leistet.

Zur Querschnittsbranche Intralogistik gehören Anbieter unterschiedlichster Produkte für den innerbetrieblichen Material- und Güterfluss von Unternehmen. Es ist eine der größten Branchen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus – und eine sehr innovative dazu. Auch und gerade in Bezug auf nachhaltige Technologien und Lösungen.

Die Intralogistik trägt maßgeblich zu Energieeinsparungen in Unternehmen bei. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Wirtschaftlichkeit und effektivem Umweltschutz. Und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Denn Intralogistik endet nicht am Werkstor. So steuert sie auch die Transportlogistik und optimiert die Tourenplanung von Lieferfahrzeugen.

Von innovativen Antriebskonzepten über Energierückgewinnung bis hin zu intelligenten Warehouse-Management-Systemen werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Um auch künftig weitere Verbesserungen zu erzielen, nehmen Unternehmen der Intralogistik zudem viel Geld für Forschung in die Hand. Ein Beispiel: Die Entwicklung hochfester Faserseile für Hubbewegungen in der Lagertechnik, die zu deutlich geringerem Energiebedarf führen.


Textilmaschinen

Innovationen für nachhaltigen Fortschritt

Nachhaltigkeit umfasst ein breites Themenspektrum. Für die internationale Textilindustrie gehören insbesondere Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz zu den wichtigen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen.

Für den deutschen Textilmaschinenbau ist Nachhaltigkeit kein Neuland. Seit jeher sind es vor allem Innovationen in Textilmaschinen, die Produktionsprozesse von Textilien effizienter und umweltverträglicher machen. Als Exportweltmeister von Textilmaschinen trägt die Branche für die Verbreitung des Nachhaltigkeitsgedankens sogar besondere Verantwortung.

Moderne Textilmaschinen verbrauchen immer weniger Energie. Ihre Betriebskosten sind gegenüber älteren Maschinen teils beträchtlich gesunken – vor allem wenn man ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet. Gleichzeitig verbesserte sich ihre Umweltbilanz.

Längst geht es aber um mehr. Moderne Textilmaschinen sind auch die Basis zur wirtschaftlichen Produktion innovativer Textilien, die für zukunftweisende, nachhaltige Werkstoffe benötigt werden. Leichte, faserverstärkte Kunststoffe zum Beispiel, die etwa Windkraftanlagen effizienter machen oder in Flugzeugen den Kraftstoffverbrauch senken.

 

Weitere Informationen: machines-for-textiles.com/blue-competence

Jetzt Broschüre downloaden: Ressourcen schonen – Energiepotentiale sichern.
Energieeffiziente Textilmaschinen – vergleichen, messen, kennzeichnen.


Bau- und Baustoffmaschinen

Mit ganzheitlichem Ansatz in die grüne Zukunft des Bauens

 

Bauleistungen und Baustoffe werden weltweit immer nachgefragt sein. Sie schaffen Infrastruktur und helfen, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern. Die Hersteller von Bau- und Baustoffmaschinen in Deutschland haben sich im In- und Ausland gut darauf eingestellt und genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Viele Unternehmen sind
Technologieführer. So werden heute Baumaschinen zunehmend auch eingesetzt, um die Energiewende voranzutreiben, wie beispielsweise High-Tech-Turmdrehkrane, um riesige Windräder aufzubauen oder spezielle, hoch innovative Bohr- und Gründungstechnik, die Off-Shore-Windparks im Meer verankern.

Mensch und Umwelt stehen immer im Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Bau- und Baustoffmaschinenhersteller. Bei Baumaschinen drehen sich die Innovationen vor allem um Themen wie Lärm-, Staub- und Abgasreduzierung. Es geht darum Rohstoffe und Ressourcen in Bauprozessen effizient einzusetzen, den Kraftstoffverbrauch von mobilen Maschinen zu senken, die Leistung von Anlagen und Maschinen zu erhöhen, um Qualitätssteigerung und Automatisierung, um bessere Vernetzung in der Baustoffproduktion und innovative Bauprozesse, um neue Antriebe, aber auch um Arbeitssicherheit, die Verbindung von Funktion und Design, Kosteneffizienz und neue Servicekonzepte.

Um beispielsweise CO2 effektiv zu verringern, müssen alle Elemente eines Bauprozesses berücksichtigt werden. Denn neben der Maschine selbst, haben auch das Verfahren, der Arbeitsprozeß, der Bediener und die genutzten Antriebe Einfluss auf die Gesamtleistung. Was am Ende für die Menschen zählt, ist die Auswirkung, die der gesamte Bauprozess auf die Umwelt hat. Auf eine einfache Formel gebracht heißt das in etwa „wieviel CO2 konnte beim Bau einer Autobahn vermieden werden?" Die Branche nennt das Zusammenspiel dieser einzelnen Elemente den ganzheitlichen Ansatz. Hier setzt sie an und bietet Lösungen.
 


Verpackungsmaschinen schaffen Nachhaltigkeit

Verpackungsmaschinen: Verantwortungsbewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen

 

Der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen ist Teil der Blue Competence Initiative. Unsere Mitglieder bieten energieeffiziente und ressourcenschonende Lösungen, die sowohl Energie als auch Material einsparen und damit Kosten senken. Steigende Rohstoffpreise für Verpackungsmaterialien und das steigende Bewusstsein der Verbraucher, Abfall zu reduzieren, lassen neue Möglichkeiten in der Verpackungstechnologie immer wichtiger werden. Schon heute entscheiden sich immer mehr Verbraucher weltweit aufgrund ökologischer Kritierien für oder gegen ein Produkt.

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen und umweltschonendes Wirtschaften hat bei unseren Mitgliedsunternehmen einen hohen Stellenwert. Diese haben in den letzten Jahren konsequent Betriebsabläufe und Produktionsprozesse nachhaltig gestaltet und umwelt- und ressourcenschonende Verpackungslösungen realisiert. Die Hersteller von Verpackungsmaschinen wissen, dass nachhaltige Produktionsprozesse bei ihren Kunden großgeschrieben werden.

Optimaler Packmitteleinsatz schont Rohstoffe

Nachhaltige Verpackungslösungen reduzieren den Packmittelverbrauch z. B. durch eine geringere Foliendicke oder durch eine Minimierung von Randstreifen und Stanzgittern.
Verbesserte Folienverpackungsanlagen sind so flexibel, dass sie sowohl herkömmliche wie auch sehr dünne oder Bio-Folien verarbeiten können.


Neue Sekundärverpackungen für PET-Flaschen-Gebinde reduzieren den Materialverbrauch. Mit einem neuen Verpackungskonzept, der Gebindeumreifung, wird die bisher übliche Schrumpffolie eingespart. Der Verzicht auf Schrumpftunnel reduziert den Energieverbrauch erheblich. Zusätzlich erhöht sich der Ausnutzungsgrad der Paletten.

Intelligente Lösungen steigern Energieeffizienz

Intelligente Steuerungs- und Automatisierungstechnik, sparsame Antriebe, Kompressoren, Lüfter oder Pumpen zählen zu den klassischen Lösungen, um Strom und Betriebsmittel einzusparen und die Energieeffizienz zu steigern. Effiziente Motoren, optimal an die Bewegungen und Beschleunigungsvorgänge in der Maschinen angepasst, senken den Stromverbrauch. Beim Einsatz einer Vielzahl von Servomotoren in einer Verpackungsmaschine tauschen diese ihre Bremsenergie in einem gemeinsamen Zwischenkreis aus.

Darüber hinaus verlängern innovative Maschinenkonzepte die Service- und Wartungsintervalle, verlängern die Betriebsdauer und sparen dadurch Energie ein.

Gesamtheitlicher Ansatz minimiert Ressourcenverbrauch

Mit jedem Folgeschritt in einer Produktionslinie steigt der Wert der hergestellten Ware. Schon vor dem Verpacken des Produktes ist der Einsatz von Ressourcen sehr hoch. Konstruktive Änderungen und neue Verfahren die sich auf den Prozess als Ganzes auswirken und so eine hohe Ausbeute an Gutprodukten ermöglichen, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Schonung dieser Ressourcen. Neue Siegeltechniken z. B. schonen das zu verpackende Produkt und verkürzen Prozesszeiten erheblich. Der Einsatz moderner Verpackungstechnologien verlängert auch die Haltbarkeit der Produkte, reduziert so den Verlust von Nahrungsmitteln und schützt damit Ressourcen.

 

Hier Flyer downlaoden: Verpackungsmaschinen - Wir schaffen Nachhaltigkeit.


Robotik und Automation

Für nachhaltige Produktion und Produkte

Ob mit Robotern, Montage- und Handhabungstechnik oder industrieller Bildverarbeitung – Robotik und Automation schonen Ressourcen und schützen die Umwelt. Zum einen, indem sie nachhaltigere Produktionsprozesse ermöglichen. Zum anderen, weil sie die technischen Voraussetzung zur wirtschaftlichen Herstellung vieler nachhaltiger Produkte liefern.

Effizienter und ressourcenschonender produzieren

Schon in der Herstellungsphase von Produkten wird oft eine Menge Energie benötigt. Automatisierungstechnik kann hier zu beachtlichen Einsparungen führen. Roboter zum Beispiel brauchen oft weniger Strom als konventionelle Alternativen. Bildverarbeitungstechnik ersetzt manuelle Kontrolle und minimiert den Ausschuss. Innovative Montage- und Handhabungssysteme stehen für maximalen Output bei geringem Ressourceneinsatz.

Nachhaltige Technologien wirtschaftlich herstellen

Was nützen die nachhaltigsten Produktideen, wenn sie nicht wirtschaftlich herzustellen sind? Robotik und Automation verhelfen vielen nachhaltigen Lösungen zum Durchbruch, indem sie ihre Produktionskosten senken. Beispiel Photovoltaikbranche: Hochwertige Solarmodule werden heute schon automatisiert hergestellt. In wenigen Jahren schon könnte Solarstrom durch moderne Produktionstechnologien ohne Staatszuschüsse wettbewerbsfähig werden.


Präzisionswerkzeuge

Innovativ, effizient, ergonomisch

Mehr Effizienz, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Produktqualität – Präzisionswerkzeuge machen es möglich. Täglich tragen Werkzeughersteller mit dazu bei, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten.

Energie- und Rohstoffeffizienz

Zahlreiche Innovationen bei Präzisionswerkzeugen helfen, Energie und Rohstoffe effizienter zu nutzen. So verringern Kombinationswerkzeuge die Zahl der Werkzeugwechsel und erlauben eine unterbrechungsarme energieoptimierte Bearbeitung. Neue Beschichtungen erhöhen die Lebensdauer von Werkzeugen. Innovative Technologien minimieren den Schmier- und Kühlmittelbedarf.

Umweltschutz

Leichtbau und neue Antriebskonzepte wie Elektro- oder Hybridmotoren können Mobilität umweltfreundlicher machen. Bei der Produktion dieser Antriebe kommen Materialien zum Einsatz, die spezielle Werkzeugsysteme erfordern. Die Entwicklung solcher Systeme gehört nicht nur zu den spannenden und herausfordernden Aufgaben der Präzisionswerkzeugbranche, sondern macht die Bearbeitung der neuen Materialien überhaupt erst möglich.

Arbeitssicherheit und Produktqualität

Die Stabilität von Zerspanwerkzeugen bietet auch bei höchsten Umdrehungszahlen maximale Sicherheit. Zudem sorgen Präzisionswerkzeuge für eine sichere Produktion und langlebige Industrieerzeugnisse. Höhere Verschleißfestigkeit beschert Stanzwerkzeugen ein längeres Leben. Und moderne Messtechnik ermöglicht höchste Produktqualität.


Antriebstechnik

Innovationen als Garant für Nachhaltigkeit

Die deutsche Antriebstechnik ist eine international geschätzte und führende Zulieferindustrie und ist die Basis dafür, dass Gesamtsysteme energieeffizient und nachhaltig betrieben werden können.

Produkte und Systeme der Antriebstechnik schonen Ressourcen und schützen die Umwelt. Zum einen, indem sie effizientere und damit nachhaltigere Gesamtprodukte ermöglichen. Zum anderen, weil sie die technischen Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Herstellung vieler nachhaltiger Produkte liefern.

Ressourcenschonende und effiziente Produkte und Produktionsabläufe

Schon in der Herstellungsphase von Produkten wird oft eine Menge Energie benötigt. Neue Antriebstechnikkomponenten können hier zu beachtlichen Einsparungen führen. Innovative Antriebstechniklösungen benötigen oft weniger Energie als konventionelle Alternativen. Moderne Motion Control steuert einen Antriebsstrang in Abstimmung mit dem Gesamtsystem sehr effizient und verringert dadurch die Verlustleistung.

Nachhaltig und wirtschaftlich Produzieren

Was nützen die nachhaltigsten Produktideen, wenn sie nicht wirtschaftlich herzustellen sind? Die innovativen Lösungen der Antriebstechnik verhelfen vielen nachhaltigen Lösungen zum Durchbruch, indem sie ihre Produktionskosten senken. Die deutsche Antriebstechnik bietet heute schon energieeffiziente Systemlösungen wie z.B. bei erneuerbaren Energie, bzw. den Windkraftanlagen, effiziente Antriebsstränge in Fahrzeugen oder eine intelligentere Produktion. Überall wo sich etwas dreht oder bewegt ist die Antriebstechnik Teil der Lösung. Basierend auf innovativen Prozessen und Produktionsabläufen ist die Branche in der Lage, wirtschaftlich und nachhaltig der Wegbereiter für zukunftsfähige Technologien zu sein und das in dem wichtigen Dreiklang „Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft".


Aufzüge und Fahrtreppen

Energieeffizienz und Barrierefreiheit

Wie man gleichzeitig Energie spart und die Lebensqualität verbessert, machen die Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen vor. Mit innovativer Technik senken sie die Energiekosten von Gebäuden. Und die barrierefreie Gestaltung ihrer Anlagen sichert deren uneingeschränkte Nutzung – auch von Kindern, kranken, älteren oder behinderten Menschen.

Enormes Energiesparpotenzial bei Aufzügen

Allein in Deutschland gibt es rund 650.000 Aufzugsanlagen. Mehr als die Hälfte ist über 20 Jahre alt und energietechnisch nicht auf dem aktuellen Stand. Alte durch neue Lösungen zu ersetzen bietet ein enormes Energiesparpotenzial. Denn moderne Anlagen verbrauchen bis zu 45% weniger Energie. In Deutschland ließen sich dadurch jährlich 600.000 t CO2 sparen.

Höhere Lebensqualität durch Barrierefreiheit

Schon heute sind mehr als 20% unserer Bevölkerung älter als 64 Jahre. Tendenz steigend. Die Beweglichkeit lässt im Alter aber nach. Kein Wunder, dass sich neben behinderten auch immer mehr ältere Menschen einen barrierefreien Zugang zu ihrem Wohnraum wünschen. Moderne Aufzugsanlagen spielen dabei gerade in Städten eine zunehmend wichtige Rolle.


Werkzeugmaschinen

Mehr Energieeffizienz in der Produktion

Die europäische Werkzeugmaschinenindustrie steht weltweit für technischen Fortschritt auf höchstem Niveau – auch in Sachen Nachhaltigkeit. Insbesondere, was Energieeffizienz angeht, definiert sie den Stand der Technik und spielt international eine führende Rolle. Täglich zeigen Werkzeugmaschinenbauer mit innovativen Lösungen, was machbar ist. Und, wie sich Produktivität und Energieeffizienz hervorragend miteinander vereinbaren lassen.

Wie das konkret aussieht? Moderne Achs- und Spindelantriebe speisen Energie direkt wieder zurück. Intelligente Stand-by-Konzepte optimieren Prozesse während des Maschinenbetriebs und schonen so Ressourcen. Materialeinsparungen senken den Energiebedarf bei Beschleunigungsvorgängen. Systeme zur Wärmerückgewinnung nutzen Verlustwärme zur Vorheizung oder zum Heizen. Nur einige von unzähligen Beispielen für nachhaltige Technik. Und die Branche arbeitet laufend an weiteren, noch besseren Lösungen.

Längst ist aber klar: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind keine Insellösung. Es kommt darauf an, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Lieferanten und Kunden müssen mit ins Boot geholt werden, um alle Potenziale für mehr Nachhaltigkeit über den gesamten Maschinenlebenszyklus hinweg auszuschöpfen. Energieeffiziente Komponenten und der energiebewusste Einsatz der Maschinen sind dabei wichtige Stichpunkte.

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Gießereimaschinen

Know-how für nachhaltige Lösungen

Neue Wege machen heute beim Gießen vieles möglich. Hauptabnehmer der Branche wie die Automobilindustrie gehören dabei zu den Innovationstreibern. Dem Leichtbau-Trend im Fahrzeugbau folgend wurden beispielsweise Techniken entwickelt, leichtere Teile aus Gusseisen, aus Aluminium oder aus Magnesium an Stelle von schwereren Materialien zu gießen.

Wenn Gewichtsvorteile bei Fahrzeugen zu geringerem Kraftstoffverbrauch führen, haben Hersteller von Gießereimaschinen also mit dazu beigetragen. Aber auch ganz direkt ist Nachhaltigkeit immer im Fokus der Branche. Neue Technologien und Konzepte maximieren Energieeffizienz, Verfügbarkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit ihrer Anlagen.

Beim Thema Energieeffizienz etwa, werden viele Hebel in Bewegung gesetzt: Die Automatisierung verschiedener Gießverfahren gehört dazu. Genauso wie energieoptimierte Komponenten, die nur dann in Betrieb sind, wenn sie benötigt werden.

Ergonomie und Sicherheit am Arbeitsplatz sind weitere Themen. Denn Hitze, Lärm und Gefahrstoffe erfordern bei den Arbeitsplätzen in Gießereien besondere Aufmerksamkeit. Die Hersteller von Gießereimaschinen sind federführend an der Entwicklung europäischer Sicherheitsnormen beteiligt.


Motoren

Emissionsarme, effiziente und langlebige Antriebslösungen

Verbrennungsmotoren sind das Herzstück für den Antrieb zahlreicher Maschinen und Anlagen im industriellen Einsatz. Landwirtschaftliche Produkte, der Bau von Gebäuden und Verkehrswegen, der Transport von Gütern und die Beförderung von Menschen sind ohne Verbrennungsmotoren ebenso wenig denkbar wie die dezentrale Erzeugung von Strom- und Wärme oder die Bereitstellung von Notstrom.

Den wachsenden Anforderungen an Klima- und Umweltschutz haben die Hersteller von Industriemotoren gemeinsam mit ihren qualifizierten Zulieferern Rechnung getragen. Die Emissionen liegen heute nur noch bei einem Bruchteil des Schadstoffausstoßes der vergangenen 90er Jahre. Dabei zählen Verbrennungsmotoren zu den effizientesten Kraftmaschinen überhaupt. Keine andere Technologie wandelt so viel Energie aus dem Kraftstoff in Bewegung, Strom und Wärme um. Bei modernen Antriebskonzepten unterstützen hybride Komponenten den Motor wo es sinnvoll ist und erhöhen so die Effizienz. Kommen biogene Kraftstoffe zum Einsatz, können die Motoren CO2 neutral betrieben werden.

Die Langlebigkeit von Industriemotoren ist eine entscheidende Eigenschaft. Jeden Tag sind die Motoren im Einsatz, teilweise rund um die Uhr und über Jahre hinweg. Bei Erreichen der Verschleißgrenze sind sie nach einer gründlichen Überholung fast wie neu und können weitere Jahre ihren Dienst verrichten, um am Ende der Produktlebensdauer nahezu vollständig wieder in den Rohstoffkreislauf zu fließen.


Fluidtechnik

Ein Garant für Nachhaltigkeit

Die deutsche Fluidtechnik ist technologisch Weltmarktführer und eine der bedeutendsten Zulieferindustrien für den Maschinen- und Anlagenbau. Dies gilt sowohl für mobile als auch stationäre Applikationen.

Moderne hydraulische und pneumatische Komponenten und Systeme leisten einen erheblichen Beitrag zu einer nachhaltigen Produktion und effizienten Endprodukten. So werden Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt.

Um die Forderungen nach Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz erfüllen zu können, sind beispielsweise leistungsstarke Auslegungs-, Simulations- und Berechnungstools zu verwenden. Denn nur bei Einsatz von entsprechend ausgelegten Komponenten und Systemen lassen sich Ressourcen effizient nutzen und im Betrieb Energieeinsparpotentiale realisieren.

Nachhaltig und wirtschaftlich produzieren

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist der Prozess das entscheidende Kriterium für die zu verwendende Antriebstechnologie. Am Beispiel einer Spritzgießmaschine heißt das, dass abhängig vom jeweiligen Teilprozess entweder elektromechanische oder elektrohydraulische Antriebe eingesetzt werden.

Innovative, zukunftsweisende Herstellungsprozesse und Produkte sind Wegbereiter für nachhaltige Technologien und vereinen somit Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu einem Dreiklang.