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WP-Schlosskastenfräser: Ressourceneinsparung durch Wechselplattenausführung

Der JSO-Wechselplatten-Schlosskastenfräser zeichnet sich bei der Herstellung von Schlosskästen im Türenbau durch besondere Langlebigkeit und Ressourcenschonung aus

Die Herausforderung im Sinne der Nachhaltigkeit

Durch die steigenden Rohstoffkosten sind die Anforderungen an Ressourceneinsparungen im letzten Jahrzehnt gewachsen. Bei langauskragenden Werkzeugen mit teurem, nicht aktiv an der Zerspanung beteiligtem Materialeinsatz wird eine nachhaltige Werkstoffausnutzung besonders notwendig. Deshalb wurde ein Schlosskastenfräser gefordert, welcher gegenüber den bisherigen Ausführungen eine höhere Lebensdauer aufweist.

Zugleich mussten die höheren Anforderungen an Zerspanungsleistung, Stabilität und Schwingungsdämpfung erfüllt werden. Auch der Energie- und Zeitaufwand für das bisher notwendige Instandsetzen sollte minimiert werden.

Die Ausgangssituation:

Im Türenbau stellt die Fertigung von Schlosskasten- und Stulpfräsungen eine hohe Anforderung an das Werkzeug. Grund dafür ist die große Auskraglänge, welche zum Fräsen tiefer Schlosskästen benötigt wird. Aufgrund der hohen Hebelkräfte werden nicht selten Werkzeugbrüche beobachtet. Hinzu kommt noch, dass die in klassischer Weise eingesetzten mit Hartmetallschneiden bestückten- oder Vollhartmetallwerkzeuge nur in gewissen Grenzen nachgeschärft werden können.

Die Lösung:

Die Analyse der Problemstellung führte zur Entwicklung eines Wendeplattenwerkzeuges mit der Besterfüllung des Anforderungspaketes. In dessen schwingungsdämpfenden, zähen, steifen und verschleißfreien Werkzeuggrundkörper übernehmen verschleißfeste, kompakte Hartmetall-Wechselplatten die Zerspanungsarbeit.

Die nachhaltigen Stärken

Durch die Verwendung des Schwermetall-Werkzeugtragkörpers werden die Schwingungen des langauskragenden Fräswerkzeuges dauerhaft gedämpft. Die Bruchgefahr des Werkzeuges wird reduziert und dessen Leistungsfähigkeit erhöht. Durch den konstanten Werkzeugdurchmesser können Schlosskästen in den gewünschten Abmessungen ohne den sonst nach dem Schärfen größeren Fertigungsaufwand hergestellt werden. Anstatt der zeitaufwändigen Logistik des Schärfservices kann das Werkzeug vom Anwender mit wenigen Handgriffen wieder einsatzbereit gemacht werden. Die Ausführung des Wechselplatten-Schlosskastenfräsers schont nachhaltig den Materialeinsatz, da nur ein Minimum an Material verschleißt und ausgetauscht werden muss.


Eine breite Palette an Standard- und Sonderausführungen dieser Werkzeugbauart steht für den Einsatz auf allen Bearbeitungszentren und entsprechenden Fräsaggregaten bereit.

Die Erfinder:

An der Entwicklung der Innovation wirkte das gesamte technische JSO-Team mit.

Kurzprofil des Unternehmens:

Name: Jakob Schmid GmbH + Co. KG
Hauptsitz: Oberkochen
Gründungsjahr: 1882
Mitarbeiter: ca. 100
Lösungen: Maschinenwerkzeuge für die Holzbearbeitung
Internationalität: Vertriebspartner weltweit
Website: www.jso.de