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Resonanzförderrinne zur Kernbruchförderung in der Giesserei-Industrie

Einsatz von Resonanztechnik zur Minimierung von gas- und staubförmigen Emissionen bei gleichzeitiger Energiereduzierung

Die Herausforderung im Sinne der Nachhaltigkeit:

Der beim Giessereivorgang anfallende Kernbruch bedarf einer innerbetrieblichen Förderung. Ziel war es, die Förderung des Kernbruchs möglichst emissionsarm und energiesparend zu bewerkstelligen. Notwendig war hierfür eine Kapselung des Förderers um Beeinträchtigungen der Umwelt zu vermeiden. Die alternative Lösung hierfür besteht aus einem herkömmlichen Gurtfördersystem.

Die Ausgangssituation:

Die ursprüngliche Lösung zum Transport des Kernbruchs besteht aus einem
Gurtförderer, bei welchem es zu kontinuierlichen Partikelverschleppungen im Untertrum mit einem Austreten von gas- und staubförmigen Emissionen zu Umweltbelastungen kommt.  Diese sind nur durch aufwendige Einhausungen zu kontrollieren. Durch den Einsatz von wartungsanfälligen, mechanisch beanspruchten Antriebsteilen wie Lagertrommeln und Tragrollen sowie von Verschleißteilen wie u.a. Fördergurten und seitlichen Führungsleisten kommt es immer wieder zu Ressourcenverbrauch.

Die Lösung:

Die Entwicklung einer alternativen Lösung ergab einen massenkompensierten Resonanzförderer mit einem kanalartigen, geschlossenen Fördertrog, wodurch ein unkontrolliertes Austreten von Emissionen vermieden werden kann. Da der Baukörper gänzlich aus dem Werkstoff Stahl besteht, ist hier im Gegensatz zum Einsatz von Gummimaterialien bei dem Gurtförderer zusätzlich eine mögliche Entflammbarkeit nicht mehr gegeben.
Aufgrund des Einsatzes der Schwingantriebstechnologie wird der Einsatz von Verschleißteilen und mechanisch beanspruchten Teilen auf ein Minimum reduziert. Der Leistungsbedarf der Antriebe konnte hierbei z.B. in einem Fall von 7,5 kW beim Gurtförderer auf 3,4 kW beim Resonanzförderer um ca. 55 % mehr als halbiert werden.

Die nachhaltigen Stärken:

  • Durch den konstruktiven Verzicht auf mechanisch beanspruchte  Verschleißteile wird ein Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Minimierung der Lebenszykluskosten erbracht.
  • Durch den Einsatz eines geschlossenen Stahlbaukörpers werden unkontrolliert austretende Emissionen in die Umwelt vermieden.
  • Eine Reduzierung des Leistungsbedarfs trägt zur Verbesserung der Energieeffizienz bei.

Diese Faktoren tragen entscheidend zur wirtschaftlichen und ökologischen Optimierung bei.

Kurzprofi l des Unternehmens:

Name: Jöst GmbH + Co. KG
Hauptsitz: Dülmen / NRW
Gründungsjahr: 1919
Mitarbeiter: ca. 350
Lösungen: Konstruktion und Fertigung von Schwingmaschinen, Schwingantrieben und verfahrenstechnische Systemlösungen zur Aufbereitung von Schüttgütern
Internationalität: JOEST Australia Pty Ltd, Welshpool , Australien
JOEST Inc. ,Chicago, USA
ELEKTROMAG-JOEST Vibration Pvt. Ltd. , Mumbai, Indien
JOEST MPV, La Couronne, Frankreich
JOEST Slovakia s.r.o., Nove Mesto, Slowakei
JOEST Vibration Technology (Beijing) Ltd, China
Yangzhou JBM Vibrating Manufacturing Co. Ltd., Baoying, China
JVT Vibrating Equipment Pvt. Ltd, Johannesburg, Südafrika
URL: www.joest.com